Das Kaisertum in Österreich wurde 1804 gegründet. Damals wurde es als Erbmonarchie von Herzog Franz ins Leben gerufen. Herzog Franz war der letzte Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Das ungeteilte Herrschaftsgebilde welches dem Hause Habsburg Lothringen unterstellt war, hatte in dieser Form bis 1867 bestand.

Napoleon und das Kaiserreich

1867 wurde es dann im Zuge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleiches in die Realunion Österreich -Ungarn umgewandelt. Die Idee war es durch den kaiserlichen Titel die Ranggleichheit mit Napoleon zu gewährleisten. Napoleon hatte sich in dieser Zeit zum erblichen Kaiser von Frankreich ernannt.

Die Leitfigur Kaiser Franz

Franz der zweite war in dieser Zeit das Oberhaupt des Staatsbundes Heiliges Römisches Reich deutscher Nationen, sowie dem Habsburger Reich, welches ein Viervölkerstaat in Mittel und Südosteuropa war. Große Teile des heutigen Europas waren in diesem Reich eingefasst. Von Italien im Süden über den Balkan bis nach Polen und die Ukraine im Osten. Die Zeit war durch Kriege mit Napoleon überschattet.

Gebietsverlust durch den Presseburger Frieden

Ein weiteres großes Ereigniss war der Presseburger Frieden, bei dem das Habsburger Reich, Tirol, Vorderösterreich, Freiburg, Horb am Neckar und beispielsweise Venetien in Italien verlor. Beim Frieden in Schönbrunn 1809 wurde darüber hinaus Salzburg und verschieden Gebiete an der Adriaküste abgegeben werden. Der Krieg zwischen Napoleon und dem Kaisertum endete mit dem Wiener Kongress der 1814 und 1815 wie der Name schon sagt, in Wien abgehalten wurde.

Die kleindeutsche Lösung und das Ende des Kaiserreichs

Ein weiterer Meilenstein war die Deutsche Frage welche in den 1860er Jahren aufkam. Bei der Duetschen Frage wurde sich auf die kleindeutsche Lösung geeinigt. Danach kam es zum Deutschen Krieg, wo in Böhmen die Österreicher von Preußen und seinen Verbündeten entscheidend geschlagen. Mit der Schaffung der Doppelmonarchie Österreich – Ungarn endete am 8. Juni 1867 das Österreichische Kaisertum.