Das Herzogtum Österreich beginnt 1156 mit der Erhebung zum Herzogtum und endet mit der Erhebung Österreichs zum Erzherzogtum unter Kaiser Friedrich im Jahre 1453.

Erhebung zum Herzogtum

Im Jahr 1156 wurde zum Herzogtum Österreich erhoben. Zuvor war Österreich ein Teil des bayrischen Herrschaftsgebietes. Bereits 1156 wurde Wien zur Residenzstadt unter dem Herzog Heinrich Jasomirgott.

Festigung der Habsburgermacht

1278 kam es nach der Schlacht auf dem Marchfeld zu einer Festigung der Macht der Habsburger. Im Jahre 1363 kam Tirol zum Herzogtum Österreich unter dem damaligen Herzog Rudolf IV. Unter Rudolf IV. Kam es zu einer Bedeutungssteigerung der Stadt Wien. Zudem machte er sich als Fälscher eines Dokuments einen Namen, durch das er das österreichische Gebiet zum Erzherzogtum erheben ließ. Erst der Habsburger Friedrich III. erkannte dieses gefälschte Privileg an.

Teilung der Landesteile

Mit dem Vertrag von Neuberg im Jahre 1379 wurde das Herzogtum Österreich geteilt. In den Jahren 1406 und 1411 kam es zu weiteren Aufteilungen. Als Ergebnis der Teilungen entstanden Ober- und Niederösterreich, die Steiermark, Kärnten, ferner Karin und der Bereich Inner-Istrien und Triest. Schließlich kam es noch zur Aufteilung in die Länder Vorarlberg, Tirol sowie die elsässischen und schwäbischen Vorlande.

Geschickte Erbfolge vereinigt erneut

Erst unter Friedrich V. Kam es durch eine geschickte Erbfolgepolitik zu einer Wiedervereinigung der zuvor ausgegliederten Länderteile und zu einer Wiedervereinigung des Herzogtums.

Fälschung wird durch Habsburger legitimiert

Durch die Fälschung des Privilegium minus von 1156, dem Privilegium maius entstand im Jahr 1358 das Privileg Österreich einem Kurfürstentum, gleichzustellen. Dies wurde durch Karl IV. noch verweigert. Erst Friedrich III. Hat dies im Jahr 1453 anerkannt. Friedrich III. ist ein Spross des Habsburgerzweiges und daher hat er das Privileg schließlich anerkannt.