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Timo Brunke, Susann Hesselbarth | ||
| Warum heißt das so? Ein Herkunftswörterbuch | |||
| Klett Kinderbuch | |||
| Dies ist ein Buch, das nichts mehr und nichts weniger erzählt als vom Ureigentlichen eines jeden Buches, weltweit - es erzählt Geschichten von Wörtern. Das mag für manche jetzt etwas eigenartig klingen, aber dabei sollte eines nicht vergessen werden: So wie alles auf der Welt kommen auch die Wörter irgendwoher. | |||
| Über das Buch: | |||
| Beispiel: Advent. Jene Zeit, die symbolisch an das Ankommen des Jesuskinds erinnert. Jene Zeit vor Weihnachten bis zur „Geburt“, und da sind wir auch schon beim Punkt. Denn Advent kommt aus dem Lateinischen und heißt auf Deutsch „Ankunft“. Das ist ein „leichteres“ Beispiel, andere, kniffligere hat Timo Brunke ebenfalls zusammengetragen und alle in dieses Buch gesteckt. Er sammelte also die Geschichten von Wörtern.Damit das Ganze nicht zu trocken gerät, hat er sich nicht als Sprachwissenschafter geriert, denn er versteht sich, wie er betont, als Autor. Also als jemand, der auch was erfindet und nicht nur nach fixer Vorgabe handelt. Schließlich ist bei vielen Wörtern der Ursprung bzw. die Herkunft unbekannt. Was wiederum den Autor, den Dichter in Brunke herausforderte: Bei neun Beispielen hat er die Herkunft einfach erfunden. Somit gibt dieses Buch auch ein Rätsel auf, man kann versuchen, die neun geflunkerten Geschichten alleine durchs Lesen herauszufinden. Wer?s nicht schafft, dem geben die Seiten im Anhang die Antwort auf diese Wörterwelten.Interessant auch, wie viele Verwandlungen manche Wörter durchgemacht haben. Ein Faktum, auf das Brunke während seiner Arbeit immer wieder stieß. Weiteres Beispiel: Finger. Fünfe sind es an einer Hand normalerweise. Das klingt noch im Germanischen durch. Ein Finger ist also „einer von den fünf an einer Hand“. Heute sagt ja mancher auch wieder „Fünf“ statt Finger ? zumindest auf Englisch: „Give me five“ sagt man, wenn man Mitspieler abklatschen will. Passend die spärlich gesetzten Illustrationen von Susann Hesselbarth, kleine, vignettenartige Erweiterungen des amüsanten Wörter-Reigens, der sich von Abrakadabra über Döner Kebab und Kartoffel bis zu Ostern und zuletzt Zwieback dreht. Eine Fortsetzung ist nicht ausgeschlossen, wie Brunke anmerkt. | |||
| AutorIn | |||
| Timo Brunke, Jahrgang 1972, hat Theologie studiert, sich danach aber der Sprachkunst zugewandt. Er ist Begründer des Stuttgarter Poetry Slams sowie der Sprachwerkstatt „Wort und Spiele“ am Stuttgarter Literaturhaus. „Warum heißt das so?“ ist sein erstes Kinderbuch. Er lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Stuttgart.Susann Hesselbarth, Jahrgang 1964, absolvierte zunächst eine Maurerlehre, bevor sie an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte. Sie illustriert Schulbücher und lebt mit ihrer Tochter in Markkleeberg bei Leipzig. | |||
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