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Hans Bürger, Kurt W. Rothschild | ||
| Wie Wirtschaft die Welt bewegt | |||
| Lesethek | |||
| Herzlich willkommen, all jene, denen wirtschaftliche Zusammenhänge bislang eher Verwirrung als Erklärung bringen! Hier wird Klartext gesprochen. | |||
| Über das Buch: | |||
| Hans Bürger und Kurt W. Rothschild machen greifbar, warum die Stimmen verschiedener Wirtschaftswissenschafter im Lauf der Jahrhunderte stets etwas anderes fordern, im Grunde genommen aber doch immer wieder zu zwei Chören zusammenfinden. Einer singt der Weisheit des freien Marktes ein Hohelied, der andere ruft nach dem Souverän, der hier bitte steuern möge. Mit verständlichen Erklärungen kommen die Autoren auch unbedarften Lesern entgegen: „Geld ist etwas Wertloses, das einen Wert bekommen soll. Sein erster Wert heißt Austauschfunktion. Die zweite Funktion des Geldes ist die Wertaufbewahrung (?)“. So einfach ist das? Nicht ganz! Hier erfährt man auch was die Wörter bedeuten, die man im Wirtschaftsteil der Zeitungen nur halb verstanden hat: Mikro- und Makroökonomie, Hedgefonds oder Terminmarkt. Im Anhang gibt es zusätzlich ein Glossar, um Begriffe nachzuschlagen.Hier sprechen zwei Volkswirtschafter miteinander, die unterschiedlich Wege gegangen sind. Kurt W. Rothschild galt in seiner aktiven Zeit als Doyen der österreichischen Wirtschaftswissenschaften. Sein Student Hans Bürger wurde ORF-Redakteur. Im hohen Alter des 1914 geborenen Rothschilds haben sie wieder zusammengefunden. Mit den Kompetenzen des Journalisten und des Professors zeigen sie, wie Wissenschaftsvermittlung auch im Wirtschaftsbereich funktioniert: Den Leser mit einfachen Worten auf die Spur komplexer Zusammenhänge zu bringen, das erzeugt den Krimi-Faktor.„Das ist kein Buch über die Krise“, wird im allerersten Satz klargestellt. Und sie erklären sie doch. Dass die Autoren das Schwergewicht der Handlung in der Jetztzeit ansiedeln, zwingt sie, ein schlüssiges Bild der der Krise zu zeichnen. Darin erklären sie auch, warum Staaten und Volkswirtschaften heute einigermaßen konstruktiv in die Wirtschaft eingreifen - anstatt wie anno 1929 noch Öl ins Feuer zu gießen. Im Schlusskapitel wagen sich die Autoren sogar an die Suche nach Auswegen. Auch die könnten ihrer Meinung nach einfach aussehen. Ein Teil davon sei schon beim großen Keynes nachzulesen. Ein anderer Teil finde sich in modernen Forschungsergebnissen - nicht bloß in denen der Wirtschaftswissenschaften, sondern auch in jenen der Psychologie und Soziologie. Hier liest man, was man über Wirtschaft immer schon wissen wollte und sich nie zu fragen traute. Die Angst, dass man sich dank Unverständnis der Antworten blamieren könnte, wird einem auf angenehme Art genommen. | |||
| AutorIn | |||
| Hans Bürger, geb. 1962 studierte Volkswirtschaft in Linz als letzter Schüler Kurt W. Rothschilds. Erst Wirtschaftsjournalist, heute stellvertretender Chefredakteur sowie innenpolitischer Hauptkommentator der Nachrichtensendung „Zeit im Bild“. Kurt W. Rothschild, geb. 1914, Jurist und Ökonom. Zahlreiche Gastprofessuren, bis 1985 Professur für Wirtschaft in Linz. Für seine Forschungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. | |||
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